Innere Unruhe Ursachen, Anzeichen und was dagegen hilft

Immer unter Strom, ständig nervös und dauernd gereizt: Das Gefühl von innerer Unruhe kennt jeder. Sei es beim Warten auf einen wichtigen Anruf, nach einem Beziehungsstreit oder bei einer besonderen beruflichen oder alltäglichen Herausforderung. Wenn dieser Unruhezustand aber zur Regel wird und auf den ersten Blick kein Grund dafür ersichtlich ist, sollte man auf Ursachensuche gehen. Andernfalls kann dieser Zustand sich zu einer Grundhaltung entwickeln. Aber was kann man gegen innere Unruhe tun?

Menschen mit innerer Unruhe sind durchgehend angespannt, selbst wenn sie augenscheinlich still auf einem Stuhl sitzen

Was ist innere Unruhe?

Innere Unruhe ist das genaue Gegenteil von Gelassenheit. Menschen mit innerer Unruhe sind durchgehend angespannt, selbst wenn sie augenscheinlich still auf einem Stuhl sitzen oder nachts ruhig im Bett liegen. Die Gedanken kreisen, der Körper befindet sich in ständiger Habachtstellung, die Nerven liegen blank. Dieser innere Druck wird als belastend, beklemmend und – wenn dann noch Angst im Spiel ist – als aussichtslos empfunden. Wann, wie oft und in welcher Intensität diese unangenehme Spannung auftritt, ist individuell unterschiedlich. Ein Blick auf die Symptome ist deshalb hilfreich.

Immer aufgedreht Das sind die Anzeichen von innerer Unruhe

Der Zustand innerer Unruhe kennzeichnet sich in erster Linie durch die Unfähigkeit, sich zu entspannen. Betroffene sind wenig fokussiert, fahrig und gereizt. Auch die Frustrationsgrenze sinkt oftmals. Da sich die seelische Anspannung in ihrer Intensität von Situation zu Situation und von Mensch zu Mensch unterscheidet, können dabei auch körperliche Anzeichen auftreten: Schweißausbrüche, erhöhter Puls, Kopfschmerzen, Zittern, Schwindel oder Schwächegefühle. Wird innere Unruhe als Angst wahrgenommen, kann der Zustand Beklemmungsgefühle, Atembeschwerden oder Übelkeit hervorrufen.

Innere Unruhe den Ursachen auf der Spur

Häufig sind die Ursachen für innere Unruhe leicht nachzuvollziehen. Beispielsweise, wenn man einer schwierigen Aufgabe gegenübersteht, wenn man sehr viele Dinge auf einmal zu erledigen hat oder wenn man sich in einer außergewöhnlich belastenden Lebenssituation befindet. In diesen Fällen legt sich die innere Unruhe in der Regel mit der Zeit wieder. 

Spürt man die Unausgeglichenheit dauerhaft, können zahlreiche körperliche und psychische Krankheiten der Auslöser sein, etwa Bluthochdruck oder eine Schilddrüsenüberfunktion. Die Grenzen zwischen innerer Unruhe und einer Angststörung oder gar Depression sind fließend, darum sollten Betroffene unbedingt ihre Selbstwahrnehmung stärken und im Zweifelsfall ärztlichen Rat einholen.

Mögliche Ursachen innerer Unruhe
  • Hohe Belastung durch Stress
  • Wechseljahre
  • Starker Konsum von Kaffee und/oder Nikotin
  • Diabetes
  • Herzerkrankungen
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS)
  • Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
Ursachen innerer Unruhe

Was hilft bei innerer Unruhe?

Ist die innere Unruhe nicht durch eine ernste Krankheit bedingt, kann man einiges für mehr Ausgeglichenheit in Stressphasen tun. Hilfreich ist immer, Prioritäten zu setzen und sauber zwischen dem zu trennen, was wirklich wichtig ist und was nicht. Rückt man die eigenen Bedürfnisse wieder mehr in den Vordergrund und sorgt für Freiraum und Entspannung, lässt sich die Balance zwischen Belastung und Wohlbefinden oft leicht wiederherstellen. Ein gutes Zeitmanagement und eine To-do-Liste sind dabei häufig hilfreich. 

Ein Vollbad oder ein Beruhigungstee wirken ebenfalls in vielen Fällen Wunder. Auch Sport oder Entspannungstechniken wie Yoga können für Ausgleich sorgen. Ein wichtiger Faktor für Ausgeglichenheit ist die Ernährung. Denn: Ein ausgeglichener Nährstoffhaushalt trägt zur normalen Funktion des Nervensystems und zur normalen kognitiven Funktion bei. Und darum geht es schließlich: Ausgeglichenheit und wieder mehr Normalität.

Für Freiraum und Entspannung sorgen
VitaGerin® - einzigartige Wirkstoffkombination Deanol & Cholin

Wie VitaGerin® Forte bei nicht krankhafter innerer Unruhe unterstützen kann*

Die spezielle Nährstoffzusammensetzung aus Vitaminen, Mineralstoffen und den körpereigenen Zellbausteinen DHA und Cholin in VitaGerin® Forte dient der Unterstützung von körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit. Wer sich gut und vital fühlt, ist gegen Belastungen besser gewappnet und sowohl körperlich als auch geistig weniger angreifbar. 

* Vitamin B12 trägt zur normalen Funktion des Nervensystems bei. 
Pantothensäure trägt zu einer normalen geistigen Leistung bei. 
Eisen und Zink tragen zu einer normalen kognitiven Funktion bei.